In memoriam Rudolf (Rudi) Schebela 1943 – 2019

Träger der Goldenen Ehrennadel des KRV Alemannia und Österreichischen Ruderverbandes

Am Donnerstag, dem 14. März 2019, ist unser langjähriges Mitglied Rudolf Schebela, knapp vor Vollendung seines 76. Lebensjah-res, von uns gegangen. Rudi trat dem KRV Alemannia im Jahre 1955 – also vor rund 64 Jahren – als Jungruder ein. Zahlreiche Siege in der Jugendklasse zeugten von seinem sportlichen Talent. Aber nicht nur im Ruder-boot holte er sich seine Medaillen, er war auch talentierter Läufer und so holte er so manche Siege beim legendären Wiener Frühjahrslauf an der Alten Donau wie auch beim Korneuburger Frühjahrslauf, wo er später auch in der Organisation tätig war. In den Jahren 1968/1969 absolvierte er die staatliche Trainerausbildung, die er erfolgreich abschloss. Legendär dabei sein Vortrag im Rahmen der Prüfung – freigewähltes Thema über 3 Minuten – die Gefährlichkeit des Bösen Baumes im Stockerauer Arm.

Nach Absolvierung der staatlichen Trainerausbildung stellte sich Rudi der Alemannia als Trainer zur Verfügung. Er konzentrierte sich dann fast zehn Jahre lang dem Training der Burschen in der Alemannia und hatte mit dem Gewinn einiger Meistertiteln und Teilnahmen an Weltmeister-schaften großen Anteil. Aber auch seine handwerklichen Fähigkeiten brachte er bei der Alemannia ein und bekleidete einige Jahre den Posten eines Zeugwartes. Rudi (mit seiner Heidi) war auch viele Jahre Organisator der Pfingstwanderfahrten in der Wachau – Schwerpunkt Essen und Trinken – wo es sein erklärtes Ziel war, die Wachau ohne einen Ruderschlag zu durchfahren. Dabei hat auch Rudi die Teilnehmer mit seinen Gesangskünsten bestens unterhalten. Mit Heidi hatte Rudi in Bezug seiner kulturellen Interssen einen gleichgesinnten Partner gefunden – viele gemeinsame beeindruckende Opernbesuche, auch viele Museen blieben von ihnen nicht verschont. Auch der Literatur konnte Rudi so einiges abgewinnen. Rudi war nicht immer einfach, wenn er sich etwas in den Kopf setzte ließ er schwer eine andere Meinung zu, konnte man ihn aber überzeugen war er ein verlässlicher Partner. In den letzten Jahren sah man ihn nicht mehr oft im Boot, sein Körper ließ es ganz einfach nicht mehr zu und er hoffte und glaubte bis zuletzt an eine Besserung. Rudi ist von uns gegangen, Du wirst aber in uns weiterleben, unsere Gedanken sind bei Deiner Heidi, die bis zuletzt an Deiner Seite weilte.

Erwin Fuchs, im Namen des KRV Alemannia